[Panische_lesebuehne] Eine Krimi-Lesung auf neuen Wegen - 16.2.2014 Brückenkopf Hanau

Lenhart-HMS at t-online.de Lenhart-HMS at t-online.de
Mo Feb 10 19:52:00 CET 2014


PREMIERE 
Ein einmaliges Experiment 
Nicht versäumen!

Eine Krimi-Lesung auf neuen Wegen
Die Hanauer Autorengruppe ZwanzigZehn e.V. inszeniert einen gemeinsam
geschriebenen Krimi am 16.2.2014 im Hanauer Brückenkopf 
 
Dass Krimi-Autoren aus ihren Krimis öffentlich lesen, ist nichts Neues.
Wenn mehrere Autoren ihre Krimis bei einer Veranstaltung vorlesen, auch
nicht. Wenn die Hanauer Autorengruppe ZwanzigZehn e.V. einen Krimi
gemeinsam schreibt, dann ist das allerdings etwas, was man schon als
ungewöhnlich bezeichnen muss. Und wenn dieser gemeinsame Text mit
Film-Trailer, Musikeinlagen und kleinen dramaturgischen Einlagen
versehen vorgetragen wird, dann muss man direkt nachdenken, ob dies
überhaupt schon einmal so stattgefunden hat. Die Kriminal-Performance
„Sein letzter Trick“ am 16.2.2014 um 20 Uhr im Hanauer Brückenkopf
zeigt, dass die Lesereihe „Die Panische Lesebühne“ wieder einmal neue
Wege einschlagen will und die Protagonisten dafür sogar in der lokalen
Szene findet. Man darf einen Krimi-Abend voller Überraschungen erwarten,
der aber auch inhaltlich verblüffen wird und Freunde der 
wohlig-schaurigen Krimiwelt der 1960er Jahre anspricht. 
 
Offensichtlich gibt es inzwischen eine Form von Krimi-Lesung der „next
generation“. Und sie findet in Hanau statt. Schon das Hanauer
Autorenteam Dieter Kögel/ Matthias Grünewald glänzt seit Jahren mit
Krimi-Lesungen, die weit über den schlichten Vortrag hinaus gehen und
erfolgreich dramaturgische, kommunikative Elemente und Regionalbezug mit
einbauen. Nun könnte diese Richtung in anderer Form ausgebaut werden.
Die Hanauer Autorengruppe ZwanzigZehn e.V. ist nicht allein eine
Literaturgruppe, in der man sich üblicherweise eigene literarische
Ergüsse vorliest, man sucht vielmehr durch ein gemeinsames Werk einen
Schritt weiter zu gehen. Für seinen Auftritt hat sich der Verein in die
Krimiwelt der 1960er Jahre begeben, als die berühmten
Edgar-Wallace-Filme populär waren. Die Gruppe präsentiert
Kurzgeschichten um einen Mordfall als eine im wahrsten Sinne inszenierte
Lesung. Das ist eine Form, wie man sie bisher noch nicht kennengelernt
hat. Musik, Dramaturgie und sogar Kostümierung spielen dabei eine Rolle.
Die Stories enthüllen die mörderischen Gedanken der Charaktere. Ihre
Wut, Ängste, Gier und Eifersucht, die sie letztendlich  allesamt zum
Mittäter am Ableben des Opfers, Reginald 'Reggie the Great' Thornton,
dem großen Illusionisten, machen. 
Gerade hat man die Trauerfeier von Reginald Thornton hinter sich
gebracht, seine Urne geschnappt und ist ins nahegelegene Bridgehead Inn
geflüchtet, wo die Trauergemeinde bereits die ersten Pints bestellt. Die
Gesellschaft besteht aus Samantha Thornton, der trauernden Witwe,
Esmeralda Ascott-Littleton, der Schwester der Witwe, Paulette Dubois,
Reginalds Agentin, einem namenlosen Rabbi und Lester Funnyface,
Reginalds größter Konkurrent. Nun ist Reginald  tot und jeder der
Anwesenden kennt einen Bruchteil dessen, was Reggies Schicksal
beschreibt. Da ist es an der Zeit, die entsetzliche Wahrheit zu
ergründen, die sich hinter der bürgerlichen Fassade der Trauergäste
verbirgt.
Für das Ensemble ist die Lesung nicht nur eine Premiere, sondern auch
ein Wagnis, das sie bewusst eingeht, um sich eine neue Erfahrung zu
gönnen. Genau das, was Lesebühnenorganisator Hans-Jürgen Lenhart in
seiner Reihe seit Beginn sucht: Veranstaltungen, die neue Formen
präsentieren bzw. in ihrer Art einmalig sind. Wie der Name vermuten
lässt, gründete sich die Autorengruppe ZwanzigZehn im Jahr 2010. Sie
besteht aus einem guten Dutzend Schreibenden, von denen fünf an dem
Abend auftreten. Die Gruppe trifft sich regelmäßig im Hanauer
Olof-Palme-Haus, wo auch ihre mittlerweile legendäre Veranstaltung
'Sleepy Hanau', eine Lesung mit Grusel- und Horrorgeschichten, immer am
Samstag vor Halloween stattfindet. Die Aktivitäten beschränken sich
während eines Jahres auf Lesungen im Rhein-Main-Gebiet mit wechselnder
Beteiligung. Das Ensemble von 'Sein letzter Trick' besteht aus
Christiane Gref, Esther S. Schmidt, Klaus Hnilica, Matthias Ullrich und
Christine Saamer-Millman.
Die nächste Veranstaltung der Panischen Lesebühne bringt am Samstag (!),
den 8.3.2014 Tilman Birr nach Hanau zurück, der schon einmal erfolgreich
solo im Brückenkopf auftrat. Inzwischen ist er Träger des Deutschen
Kabarettpreises 2013. Er wird zusammen mit seinem singenden und
spöttelnden Kollegen Elis als „Die Lesebühne Ihres Vertrauens“
auftreten, eine regelmäßige Bühne im Frankfurter Ponyhof, die inzwischen
Kultstatus hat. Ein noch nicht benannter dritter Autor wird als Gast
dazukommen. Erwarten darf man warme Texte, heiße Lieder und plüschene
Ansagen.
 
Die Panische Lesebühne im Hanauer Kultlokal Brückenkopf
Wilhelmstr. 15a, 63450 Hanau
Reservieren? 
Besser – schöner – sicher und nur unter
reservierungen at brueckenkopf-hanau.de
 
Homepage der Autorengruppe: www.agzz.de
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